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Was darf ich denn überhaupt?

Gesundheit – TV Fürth beteiligt sich am Aktionstag „Sport gegen Krebs“ – Bald gibt es ein ständiges Bewegungsangebot

Die Stiftung „Leben mit Krebs“ hat hessenweit eine einwöchige Veranstaltung unter dem Motto „Sport gegen Krebs“ ins Leben gerufen. Der TV Fürth beteiligte sich bei der Aktion am Samstagnachmittag mit einem offenen Angebot.

Anleitung: Der TV Fürth bot am Samstag einen Aktionstag innerhalb der von der Stiftung „Leben mit Krebs“ ausgerufenen Krebssportwoche; links Übungsleiterin Renate Jordes vom Turnverein. Foto: Karl-Heinz Köppner

Anleitung: Der TV Fürth bot am Samstag einen Aktionstag
innerhalb der von der Stiftung „Leben mit Krebs“ ausgerufenen
Krebssportwoche; links Übungsleiterin Renate Jordes vom
Turnverein.
Foto: Karl-Heinz Köppner

Für anderthalb Stunden hatten Betroffene die Gelegenheit, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu testen, sich gemeinsam spielerisch zu bewegen und sich beim Kaffeetrinken auszutauschen. Als der TV-Vorsitzende Fritz Eisenhauer die sechs Frauen und zwei Männer aus der Gemeinde begrüßte, fragte bereits ein Teilnehmer an, ob es für Krebskranke zukünftig ein regelmäßiges Angebot gebe.

Mit den Übungsleiterinnen Beate Dreier und Renate Jordes hatten die Teilnehmer reichlich Spaß bei der Bewegung. Nach einem spielerischen Start testeten sie Schnelligkeit beim Gehen, Koordination beim Rückwärtsgehen und Achterkreisen sowie ihre Balance mit Standübungen.

In Spiele mit Bällen und Würfel eingebunden waren Übungen für die Beweglichkeit, das Gedächtnis und die Fuß-Hand-Koordination. Dazwischen gab es Klatschspiele und am Ende Entspannung auf den Bodenmatten. Die Ergebnisdokumentation der verschiedenen Tests verteilte Beate Dreier an die Teilnehmer, damit sie wussten, wo sie leistungsmäßig stehen und sich mit anderen vergleichen konnten.
Auf dem Werbeplakat hat die Stiftung ihr Ansinnen mit der Aktionswoche erläutert, Sport sei erwiesenermaßen eine wirksame Unterstützung in der Krebsbehandlung und verbessere die Lebensqualität der Patienten. Einschränkungen durch Erkrankung und Therapie könnten aktiv überwunden werden. Nach dem Sport saß die Gruppe bei Kaffee und Kuchen zusammen.

 

Vereinsarzt Wolfgang Kühn stand für Fragen bereit. Die erste Frage, die sich den meisten an Krebs Erkrankten stellt, ist: „Was darf ich denn überhaupt?“ Durch die Erkrankung seien sie oft in der Lebensperspektive verunsichert, sei das Zutrauen zur eigenen Leistungsfähigkeit abhanden gekommen und tatsächlich auch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, hielt Kühn fest. Die Erkrankten sind durch ihre Therapie beschäftigt, aus dem Alltag herausgeholt, auch die Lebensqualität sei meist eingeschränkt.


Walken, Schwimmen, leichtes Radfahren


Der Vereinsarzt erklärte den Anwesenden, an Krebs Erkrankte dürften wieder Sport treiben. Moderate Ausdauerdisziplinen wie Laufen, Walken, Schwimmen oder leichtes Radfahren seien das Richtige. Als Leitsatz gelte: „Achte auf Dich, was Du ohne Schaden machen kannst.“ Das bedeute, so zu walken, dass die Sporttreibenden noch genügend Luft hätten, um miteinander zu reden. Der Fürther Arzt betonte auch: „Sport machen schützt vor Depressionen oder hilft Depressionen zu behandeln“.
Beim Kaffeetrinken redeten die Anwesenden offen über ihre Krankheit und berichteten von den Erfahrungen. Der Austausch über die eigene Krankheitsbewältigung war ihnen wichtig. Sie freuten sich über die vom TV Fürth geschaffene Möglichkeit.


Neunzig Prozent der Anwesenden sind bereits beim TV in Sportgruppen aktiv. Bei ihnen kristallisierte sich der Wunsch nach einem Treffpunkt zum Austauschen und gemeinsamen Sport heraus. Vorsitzender Fritz Eisenhauer fasste das Ergebnis des gemeinsamen Gesprächs zusammen: Der TV Fürth wird bald alle sechs bis acht Wochen einen Sporttreff für Krebskranke mit Bewegungsangebot und Erfahrungsaustausch anbieten.

Quelle: http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/fuerth/Was-darf-ich-denn-ueberhaupt;art1242,4289720